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2015 DUMMYSEMINAR: PLANUNG DES TRAININGS

Bericht von Anne mit Jago

„Das Training brauche ich unbedingt“ war mein erster Gedanke, als Kathrin die Ausschreibung des Seminars veröffentlichte. Denn obwohl ich regelmäßig mit meinem Hund übe, ist es für mich oft nicht nachvollziehbar, weshalb manchmal alles super läuft und beim nächsten Mal die Übungen nicht klappen. Nur mit wechselnder „Tagesform“ lässt sich dies nicht erklären.

Also Training gebucht, Hund ins Auto gepackt und ab ins Trainingsrevier bei Olpe. Das Seminar startete mit einer „Lotterie“. Allen Teilnehmern wurde eine Dummy-Aufgabe sowie ein Trainingspartner zugelost. Jede 2er-Gruppe suchte sich entsprechend der Dummy-Aufgaben eine geeignete Stelle im Gelände und besprach den Aufbau der Übung. Ziel war es, die Übung entsprechend des Trainingsstandes des Hundes anspruchsvoll aber nicht überfordernd aufzubauen. In den 2er-Gruppen diskutierten wir also geeignete Positionen im Gelände, prüften Windrichtung, Lichtverhältnisse und mögliche Verleitungen und legten die Ausführung für die zwei Aufgaben unserer 2er-Gruppe fest.

Danach wurden hintereinander alle Dummy-Aufgaben vom jeweiligen Hund gearbeitet. Der Hundeführer erklärte vorab, weshalb er den Aufbau für seinen Hund so gewählt hat. Nach Durchführung der Übung wurde die Ausführung der Dummy-Aufgabe gemeinsam besprochen. Was lief gut und was könnte man anders (besser) machen.

Wenn die Hunde arbeiteten, sahen wir wie Geländelinien die Lauflinie des Hundes ungewollt beeinflussen können oder, dass wir Verleitungen manchmal unbewusst einbauten, weil Markierstangen aus dem Übungsaufbau für einen anderen Hund im Sichtbereich unseres Hundes lagen. Auch der eigene Rucksack neben der Lauflinie des Hundes kann zu einer ungewollten Verleitung werden.

Die Dummy-Aufgaben in diesem Workshop deckten die gesamte Bandbreite von „Voran“, über „Seitwärts“ und „Back“ bis zu „Apport einfach/zweifach Mark“ ab. So bekam ich jede Menge Anregungen, wie ich mein Training für die verschiedenen Aufgaben in Zukunft aufbauen kann. Wo liegen mögliche „Fallen“ und wie kann ich den Schwierigkeitsgrad für die jeweiligen Dummy-Aufgaben schrittweise steigern, all dies habe ich von diesem Seminar mitgenommen.

Vielen Dank an Kathrin für dieses abwechslungsreiche Training und auch ein Dankeschön an die anderen Trainingsteilnehmer für den offenen Austausch! Jago und ich sind beim nächsten Workshop auf jeden Fall wieder mit dabei!